Die Nordostküste - Abwechslung garantiert!
Dieser Küstenabschnitt ist durch die weitläufigen Buchten von Pollença und Alcúdia geprägt. Kilometerlange, feinsandige Strände garantieren einen unbekümmerten Badeurlaub, sei es für Sportler oder Familien mit Kindern. Abseits der großen Urlaubsorte findet der Ruhesuchende selbst in den beliebten Sommermonaten ein stilles Plätzchen an den ausgedehnten Stränden. Die 13 km lange Gebirgshalbinsel Cap Formentor ist ein Wanderareal, das sich keiner entgehen lassen sollte. 200 Meter hohe, steil ins Meer abfallende Felswände auf der einen und einsame, meist schwer zugängliche Badebuchten mit himmelblauem Wasser auf der anderen Seite, sind ein absolutes Naturhighlight für jeden Besucher. Wassersportlern stehen nahezu alle Möglichkeiten offen, doch auch wer gern einmal Golf spielen oder zur Abwechslung einen Ausritt wagen möchte, findet hier optimale Bedingungen. Kulturinteressierte kommen, unter anderem, in den Städten Alcúdia und Pollença auf ihre Kosten. Antike Baudenkmäler zeugen von der langen und bewegten Geschichte dieses Landstriches und laden zu spannenden Erkundungsgängen ein. Für naturnahe Radtouren bietet sich der 12 km lange Radweg rund um das südlich von Alcúdia gelegene Naturschutzgebiet Albufera an. Die artenreiche Flora und Fauna des Feuchtgebietes lädt zu einem Besuch mit der ganzen Familie ein. Wer seinen Kindern ein ganz besonderes Vergnügen bereiten möchte, organisiert einen Erlebnistag im Hidro Park bei Alcúdia. (dk/ap)
Die Nordwestküste - Landschaftseindrücke
Imposant erhebt sich die Sierra del Norte über den gesamten Küstenabschnitt. Das wilde mallorquinische Bergland bedeckt nahezu ein Viertel der gesamten Insel und verfügt über einige, mehr als 1000 Meter hohe Gipfel. Über allen thront der 1445 m hohe Puig Major.In den Tälern und auf den Anhöhen des fast 90 Kilometer langen Gebirgszuges verbergen sich idyllische, kleine Bergdörfer, die sich ihre beschauliche Ursprünglichkeit bewahrt haben. Wer auf der Suche nach Ruhe und Erholung ist, wird diesen Ort sehr zu schätzen wissen. Wunderschöne Wanderwege durchqueren das Bergland und immer neue, unvergleichliche Aussichten belohnen die Mühen des Wanderers. An der Felsküste lassen sich nur wenige Strände finden, so dass diese Region touristisch kaum erschlossen ist. Lediglich die berühmten Künstlerdörfer Valldemossa und Deià werden tagsüber von Ausflüglern bevölkert. Die Ruhe und die schroffe Beschaulichkeit dieser Dörfer zieht seit Jahren namhafte Künstler aus der ganzen Welt an. Wer es etwas sportlicher mag, der kann sich an eine der anspruchsvollen Kletterwände begeben oder die atemberaubend engen Serpentinen in die Schlucht des Torrent de Pareis hinabkurven. Der ideale Ausgangspunkt für eine abenteuerliche Wanderung durch die Schlucht ist das Kloster Lluc. Das geistige Zentrum der mallorquinischen Marienverehrung liegt einsam im Gebirge. Von hier hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Insel. Der Einstieg in die Schlucht liegt nur wenige Kilometer oberhalb des Klosters. Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch der Zitrusmetropole Sóller. Hier gilt die alte Weisheit: "Der Weg ist das Ziel!", denn die Fahrt von Palma nach Sóller mit dem legendären "Roten Blitz", einem Nostalgiezug aus dem Jahr 1912, ist ein unvergleichliches Erlebnis. (dk/ap)
Die Südostküste - Badebuchten wie Sand am Meer
Die Sierra de Levante ist charakteristisch für das landschaftliche Gesicht der Südostküste. Der östliche Gebirgszug der Insel erreicht nur selten Höhen über 500 Meter und ist auch bei weitem nicht so verwildert wie die Sierra del Norte. Breite, lange Sandstrände gibt es auch an dieser Küste kaum, dafür findet man jedoch eine außergewöhnliche Landschaft vor.Calas de Mallorca, so werden offiziell zwar nur die Küstenorte zwischen Portocolom und Portocristo genannt, doch beschreibt diese Sammelbezeichnung das gesamte Landschaftsbild der Südostküste. Zahlreiche Buchten (Calas) unterbrechen die felsige Küstenlinie. Von Cala d´Or bis Cala Ratjada reihen sich idyllische Häfen und hübsche Badebuchten wie Perlen aneinander. Von den großen touristischen Zentren, wie Cala Ratjada oder Cala Millor, bis zu ruhigen und etwas verschlafenen Badebuchten, wie Cala Llombarts, ist auch an dieser Küste für jeden Geschmack etwas dabei. In den größeren Orten wird ein turbulentes Nachtleben geboten und auch das tägliche Freizeitangebot kann sich sehen lassen: Golfplätze und mehrere Freizeitparks, wie beispielsweise der exotische Afrika-Park, machen die Region für Sportbegeisterte und Familienurlauber gleichermaßen zum begehrten Reiseziel. Die felsige Küste ist ein Dorado für Schnorchler und Taucher. Das Hinterland verführt zu ausgiebigen Wanderungen oder Radtouren, und selbst die Natur hält hier noch einige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten verborgen. Die Coves del Drac, die Drachenhöhlen, sind die größten Tropfsteinhöhlen der Insel, die man als Mallorca-Urlauber unbedingt gesehen haben sollte. (dk/ap)
Die Südwestküste - von Promi-Promenade bis Naturstrand
Durchquert man die Südwestküste von West nach Ost, so gelangt man zunächst in die Region um Port d'Andratx. Dieser Landstrich ist beim internationalen Jetset höchst beliebt. Von Claudia Schiffer bis Michael Douglas: Wer als Promi etwas auf sich hält, hat sich bereits ein stattliches Anwesen gesichert. Die umliegenden Urlaubsorte sind entsprechend exklusiv und begehrt. Die in den vielen kleinen Buchten gelegenen Strände bieten beste Wassersportbedingungen. Im Sommer ist es allerdings überall ziemlich belebt. Für Golfspieler ist diese Region mit gleich vier exklusiven Anlagen geradezu ein Paradies. Besonders empfehlenswert ist ein Tagesausflug zur vorgelagerten Isla Dragonera, der Dracheninsel, auf der es zahlreiche Vogelarten zu beobachten gibt. Weiter östlich schließt sich die große Bahía de Palma an, das touristische Zentrum der Insel. Die gesamte Bucht ist stark bebaut und sehr belebt. Die Balearen-Hauptstadt Palma überstrahlt jedoch jede Hotelkulisse und bleibt ein einzigartiges mediterranes Kleinod mit großstädtischem Flair. Die malerische Altstadt und die historischen Sehenswürdigkeiten sollte sich kein Mallorca-Urlauber entgehen lassen. Im äußersten Osten der Südküste wird es wieder ruhiger. An die Bahía de Palma, kurz nach El Arenal, schließt sich zunächst ein felsiger Küstenabschnitt an, der nur wenig erschlossen und daher auch kaum besiedelt ist. Für entspannende Wanderungen mit Meerblick ist diese Route hervorragend geeignet. Wer am Ziel der Wanderung gen Osten angelangt ist, wird schließlich mit dem wohl schönsten Naturstrand Mallorcas belohnt. Feiner, goldener Sandstrand frei von Beton und sechs Kilometer lang: La Platja Es Trenc. Das Gebiet um den Strand steht unter Naturschutz und darf deshalb nicht bebaut werden. Für Familien mit Kindern ist diese Region ideal, denn die Nähe zu den touristischen Zentren hat den Vorteil, problemlos Ausflüge in die vielen, spannenden Freizeitparks unternehmen zu können und dabei zugleich in den Genuss einer schönen Naturlandschaft zu kommen. (dk/ap)
Familienurlaub
Für einen Urlaub mit der ganzen Familie ist Mallorca wie geschaffen. Ein Familientag am Strand ist für die Kleinen genauso reizvoll wie für die Großen. Während sich die einen bei Spiel und Wasserspaß so richtig austoben, können sich die anderen entspannen.Die Strände im Nordosten bieten dafür die ideale Mischung: ein vielseitiges Wasserspaßangebot und erholsame Ruhe. Familienurlauber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Ein Ausflug in das zwischen Alcúdia und Can Picafort gelegene Feuchtgebiet La Albufera ist für Kinder und Eltern gleichermaßen lehrreich. In wunderschöner und ursprünglicher Landschaft können hier mit etwas Glück an einem Tag bis zu 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden. Abenteuerlich und gerade für Kinder äußerst spannend, ist auch ein Bootsausflug mit einem der Glasbodenboote. Wie schon der Name verrät, erhält man hier spektakuläre Einblicke in die mallorquinische Unterwasserwelt. Zahlreiche über die gesamte Insel verstreute Erlebnisparks sorgen für eine interessante und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, die vor allem Kinder begeistert. (dk/ap)
Mallorca: Die attraktive Balearin mit den vielen Gesichtern
Der Name der Insel lässt sich auf das lateinische Wort major (=größer) zurückführen. Größer ist Mallorca im Vergleich zu den anderen Inseln der Balearen - und in Sachen Urlaubswunsch besonders für die Deutschen das Größte!Alljährlich pilgern knapp drei Millionen Deutsche auf die Insel, um dort die schönsten Tage des Jahres zu verbringen. In punkto Stadtleben wird auf Mallorca nämlich einiges geboten: In den bekannten und neu zu entdeckenden Etablissements kann man nach Herzenslust unvergessliche Abende verbringen und die Nacht zum Tage machen. Wer sich anschließend mit Speisen und Getränken stärken möchte, kommt hier ebenso auf seine Kosten, wie derjenige, der die ausschweifenden Stadtabenteuer lieber durch erlebnisreiche Aktivitäten ausgleichen möchte. Mit einer Fläche von 3640 km2 bietet Mallorca jedem Urlaubsinteressierten genau das Richtige. Wer die touristischen Zentren verlässt, wird sehr schnell feststellen, dass Mallorca keineswegs das "17. deutsche Bundesland" ist, zu dem es vom größten deutschen Nachrichtenmagazin erklärt wurde. Zwischen der felsigen Sierra del Norte im Nordwesten und der kargeren Sierra de Levante im Südosten, breitet sich die große, nur von einzelnen Erhebungen unterbrochene, mallorquinische Ebene aus. Umrahmt von einer 550 km langen Küstenlinie birgt die Insel eine faszinierende Vielfalt. Abwechslungsreiche Natur und Kultur bieten dem Sportbegeisterten ebenso gute Urlaubsmöglichkeiten wie der Familie mit Kindern. Und wer einfach nur Ruhe zum Entspannen sucht, um neue Kraft für den Alltag zu tanken, findet hier bestimmt ein erholsames Plätzchen! (dk/ap)
Ruhe und Erholung auf Mallorca
Wer die Baleareninsel besucht, um sich zu erholen und sich von dem Stress des Alltags in die tiefe Ruhe mediterraner Beschaulichkeit zurückziehen möchte, dem erschließen sich vielerlei Möglichkeiten. In der Abgeschiedenheit der nordwestlichen Bergwelt kann man sich seine innere Ausgeglichenheit erwandern. Abends, wenn die Tagesausflügler wieder verschwunden sind, kann die besinnliche Ruhe in den wunderschönen Künstlerorten Valldemossa und Deià genießen. Erhabene Klöster im Tramuntanagebirge und das Hinterland Mallorcas laden zu kontemplativen Entspannungspausen mit großartiger Aussicht ein. Noch bessere Aussichten und noch mehr Ruhe kann man nur auf einer Ballonfahrt über Mallorca erleben. Wer sich lieber etwas weniger spektakulär erholen möchte, sollte sich einen der wenig belebten Strände suchen, um Sonne und Meer zu genießen. Am wilden Cap de Formentor lassen sich noch unberührte Strandfleckchen mit azurblauem Wasser und idyllischer Einsamkeit finden. Wer es etwas belebter, sportlicher und gepflegter wünscht, kann sich zur Erholung auf einen der ansprechenden Golfplätze begeben, um dort eine ruhige Kugel zu schlagen. (dk/ap)
Stadtleben
Großstädtische Betriebsamkeit, das einmalige Flair der größten mediterranen Inselmetropole mit hervorragenden Einkaufs- und Bummelmöglichkeiten findet man in Palma de Mallorca.Szenebars, In-Kneipen und Jet-Set-Locations en masse erfüllen nahezu jeden Nightlife-Wunsch. Wer sich mit Vorliebe ins feucht-fröhliche Nachtleben und den rauschenden Trubel stürzen möchte, findet auf Mallorca ein umfassendes Angebot vor. Es gibt wohl kaum eine zweite Insel im Mittelmeer, die ihre Bekanntheit so sehr diesem Aspekt der Urlaubsfreuden verdankt. Rund um das romantische Port d'Andratx tummeln sich die finanzstarken Künstler der gegenwärtigen Unterhaltungs- und Modebranche. Wer den Luxus und die Exklusivität liebt, kommt hier gewiss auf seine Kosten. Man kann nach Herzenslust bummeln und einkaufen oder einfach nur die besondere Stimmung des Hafens genießen, in dem es jede Menge Luxus-Yachten zu bestaunen gibt. Wer es etwas ruhiger und trotzdem außergewöhnlich und ansprechend mag, sollte dem Städtchen Deià unbedingt einen Besuch abstatten und die dortige Atmosphäre genießen. (dk/ap)
Cap de Formentor
Ein Ausläufer der Sierra del Norte bildet an der Nordostküste Mallorcas das unter Naturschutz stehende Cap de Formentor. Kaum bebaut und nur spärlich besiedelt, führt eine Straße zur schroffen Nordostspitze der Insel. Antonio Paretti konzipierte nicht nur die Straße zum Cap, sondern auch die berühmt-berüchtigte Serpentinenstraße Sa Calobra. Die ungefähr 13 Kilometer lange Halbinsel besteht aus schroffem Fels. Bis zu 200 Meter hohe Steilwände erheben sich majestätisch über das Meer und feinsandige Naturstrände, wie die Cala Figuera, laden zu einer Badepause vor dieser prächtigen Kulisse ein. Wer der Straße über das Cap bis zum Ende hin folgt, stößt in luftiger Höhe auf einen strahlendweißen Leuchtturm, der die Nordspitze Mallorcas markiert. Bei guter Sicht kann man von hier aus die 25 Seemeilen entfernte kleine Schwester Mallorcas, Menorca, erspähen. Menschen mit Höhenangst wird geraten, diesen Platz zu meiden, denn von der Plattform des Leuchtturms aus hat man freie Sicht auf die mehr als 200 Meter senkrecht unterhalb liegende See. (dk/ap)
Coves del Drac
Die an der Südostküste gelegene Tropfsteinhöhle zählt zu den Natursehenswürdigkeiten der Balearen-Insel. Kinder und Erwachsene sind aufgrund der Mischung aus Abenteuer und Romantik begeistert.Der Eingang zur Höhle liegt ca. zwei Kilometer südlich von Porto Cristo. Einst sollen Piraten ihre Schätze hier versteckt haben. Der größte Teil des zwei Kilometer langen Höhlensystems wurde erst 1896 von dem Franzosen Edouard Alfred Martel entdeckt, nach dem der größte europäische Höhlensee benannt wurde, den man hier ebenfalls bestaunen kann. Der Llac Martel ist stattliche 177 Meter lang, bis zu 40 Meter breit und an seiner tiefsten Stelle neun Meter tief. Die Fahrt mit dem Ruderboot über den unterirdischen, romantisch erhellten See wird spätestens bei den ersten Tönen des obligatorischen Höhlenkonzerts zum unvergesslichen Erlebnis. Wer beim Klang der einnehmenden Musik auf den Geschmack gekommen sein sollte, dem empfiehlt sich unbedingt ein Besuch der Oper von Palma, einem der beliebtesten Häuser Europas. (dk/ap)
Die Schlucht des Torrent de Pareis
Der in der nordwestlichen Bergwelt entspringende Fluss Torrent de Pareis hat sich ein tiefes Bett durch das Tramuntana-Gebirge gebahnt. Die eindrucksvolle Mündung des reißenden Bergwassers gehört zu den wohl beliebtesten Ausflugszielen der Insel. Ein flacher Kiesstrand, der sich, von gewaltigen Felswänden umschlossen, in der landeinwärts führenden Schlucht verliert, gehört zu den überwältigenden Landschaften Mallorcas. Nicht weniger aufregend als die Flussmündung selbst, ist der Weg dorthin. Zwar kann man sich auch von Port de Sóller aus ganz bequem mit dem Boot an die Mündung bringen lassen, doch ist die Anfahrt mit dem Auto weitaus abenteuerlicher. Der Strasse von Sóller nach Pollença folgend, biegt man ungefähr auf Höhe des Stausees Gorg Blau in Richtung Sa Calobra ab. Sa Calobra, die Schlange, wird die Strasse genannt. Bereits 1932 erbaut, ist sie eine technische Meisterleistung der ganz besonderen Art: Die Strasse überwindet einen Höhenunterschied von 800 Metern, bietet schwindelerregende Ausblicke und führt den Besucher in einer extrem kurvenreichen Fahrt hinab zur Flussmündung. Kurven wie der berühmte Nus de Corbata, der so genannte Krawattenknoten, fordern selbst dem geübten Fahrer Höchstleistungen ab. Wenn man konditioniert und erfahren genug ist, kann man sich in den trockenen Sommermonaten einer noch sportlicheren Herausforderung stellen: Eine Tour durch die Schlucht des Torrent de Pareis bis zur Mündung. Diese zählt wohl zu den schwierigsten, obgleich zu den schönsten Wanderungen der Insel. Der Einstieg in die Schlucht befindet sich nur wenige Kilometer oberhalb des Klosters Lluc. Die Tour erfordert eine hervorragende Kondition. Der anstrengende Marsch durch das halbtrockene Flussbett, in dem immer wieder unwegsame Felsbrocken überwunden werden müssen, wird mit atemberaubenden Perspektiven auf eine überwältigende Naturlandschaft belohnt. (dk/ap)
Die Strände
Für einen Strandurlaub ist Mallorca bestens geeignet. Nach offiziellen Angaben gibt es 179 Strände mit einer Gesamtlänge von 50 Kilometern, doch verblassen diese Angaben vor der tatsächlichen Vielseitigkeit der mallorquinischen Küsten. An der kleinen, aber reizvollen Cala Deià lockt der Badespaß vor prächtiger Bergkulisse, während man im Nordosten an den weitläufigen, flach abfallenden Sandstränden in der Bucht von Alcúdia seinem Freiheitsdrang freien Lauf lassen kann. Wer dies lieber auf dem Rücken eines Pferdes tun möchte, findet hier Gelegenheit, die weitläufigen Strände auf diese Art zu erkunden. Der sechs Kilometer lange, goldgelbe Strand von Es Trenc gehört zweifellos zu den schönsten Naturstränden der Insel, der nicht nur von FKK-Freunden gern besucht wird. Gänzlich unverfälschte Natur findet man in der Cala Figuera am Cap de Formentor. Dieser Strand ist nur zu Fuß erreichbar und aus diesem Grund meist menschenleer. Wer lange Wege scheut, sollte sich an die weitläufigen, aber sehr bevölkerten Sandstränden rund um Palma de Mallorca begeben. Der Weg von der Bar zur Badematte ist hier besonders kurz, das Nachtleben außergewöhnlich lang und das Freizeitangebot nahezu unbegrenzt. Die vielen Buchten (Calas) der Südostküste sind klein, aber unglaublich vielseitig. Von der exklusiven Cala d'Or zur trubelnden Cala Millor, über ruhige, fjordähnliche Klippenstrände bis zu ausgedehnten Sandbuchten, ist hier alles zu finden. Fast überall herrschen traumhafte Wassersportbedingungen, so dass Freunden des nassen Elements nur eines zu sagen bleibt: Wer suchet, der findet. Und das garantiert! Man sollte allerdings die Gefahren dieses Vergnügens nicht außer Acht lassen! Dem Badeurlauber auf Mallorca sei unbedingt ans Herz gelegt: Achten Sie auf die Flaggen am Strand und bewegen Sie sich im Wasser nur mit großer Umsicht. Es vergeht kein Jahr, in dem nicht mindestens ein Dutzend Urlauber ertrinkt, weil sie aus Übermut und Selbstüberschätzung die Warnhinweise nicht ernst genug nehmen. Rund um die Insel gibt es Unterströmungen, die lebensgefährlich sein können. Deshalb sind zumindest die belebten Strände mit einer Signalbeflaggung versehen, um die Badenden zu warnen: Rot = Lebensgefahr Gelb = Vorsicht Grün = Keine Gefahr (dk/ap)
Isla Dragonera
Die vor der Südwestküste gelegene Dracheninsel ist vier Kilometer lang und bis zu 310 Meter hoch. Von der Westspitze Mallorcas aus betrachtet, erinnert sie tatsächlich an einen Drachen, der sich vor der Insel zum Schlafen niedergelassen hat.Die Isla Dragonera steht unter Naturschutz und ist ein beliebtes Ziel für naturverbundene Wanderer. Das Rückzugsareal und Brutgebiet zahlreicher Seevögel fesselt durch seine optimalen Möglichkeiten zur intensiven Naturbeobachtung. Vorbei an alten romantischen Leuchttürmen eröffnen sich dem Besucher großartige Ausblicke auf die prominenteste Küste Mallorcas. Überfahrten werden im Sommer von mehreren Häfen der Westspitze aus angeboten. Empfehlenswert ist der Start vom besonders sehenswerten Port d'Andratx . Hier befindet sich auch eine der besten Tauchschulen Mallorcas. Die Gewässer zwischen Dracheninsel und Westspitze gehören zu den beliebtesten Tauchrevieren der Insel. Ein Schiffswrack und die felsige Küstenlinie bereiten den Boden für einen ganz besonderen Tauchgenuss. (dk/ap)
La Albufera
Der bei Alcúdia gelegene Albufera Naturpark zeugt von der ursprünglichen Landschaft Mallorcas. Weite Teile im Nordosten und Südwesten der Insel bildeten bis ins 19. Jahrhundert hinein ausgedehnte Feuchtgebiete, die später zur zusätzlichen Gewinnung von landwirtschaftlichen Nutzflächen trocken gelegt wurden.La Albufera ist heute das größte Feuchtgebiet der Mittelmeerregion und bietet Hunderten von Vögeln sowie unzähligen anderen Tier- und Pflanzenarten einen unverzichtbaren Lebensraum. Ein Besuch des 1700 ha großen, zugänglichen Bereiches ist nicht nur für Kinder interessant und lehrreich. Im Museum des Albufera-Parks kann man sich mit Hilfe deutschsprachiger Schautafeln auf den Besuch und die Vogelbeobachtung vorbereiten. Für ruhebedürftige Radler ist der 12 Kilometer lange Radweg rund um den Park sehr zu empfehlen. Seine einmalige Landschaft lädt zu erholsamen Pausen in freier Natur ein und lässt das "Radwandern" zum Entspannungsvergnügen werden. (dk/ap)
La Reserva del Galatzo
Oberhalb von Andratx liegt der wunderschöne Naturpark Reserva del Galatzo. Auf einer Fläche von 2500 m² findet man nahezu alle für die Balearen typischen Pflanzen und eine Vielzahl einheimischer Tiere. Der Park ist besonders familiengerecht.Die anmutige Felslandschaft wird durch mehrere Wasserfälle und Bäche aufgelockert. Ein fast vier Kilometer langer Rundweg führt die Besucher durch das sehenswerte Areal. Ein Abenteuertag mit Gelegenheit zum Bogenschießen und zu betreuten Kletterpartien rundet das kinderfreundliche Angebot ab. Über die genauen Termine sollte man sich vor Ort informieren. (dk/ap)
Mandelblüte
Von Januar bis Februar leuchten weite Teile des mallorquinischen Hinterlandes in zart rosafarbenem Weiß. Auf Mallorca gibt es ca. sieben Millionen Mandelbäume, die eine Ernte von durchschnittlich 7000 t Mandeln jährlich ergeben.Die wohlschmeckende Baumfrucht ist, ebenso wie viele andere Nutzpflanzen der Insel, eine Erinnerung an die Zeit arabischer Herrschaft. Jedes Frühjahr versammeln sich auf Mallorca die Genießer dieses großartigen Landschaftsbildes. Ausgiebige Wanderungen und Radtouren sind zu dieser Jahreszeit gut für Körper, Geist und Seele. Eine Streifzug von Llucmajor nach Manacor führt durch ein besonders üppiges Mandelgebiet. Wenn man in Manacor angekommen ist, lohnt der Einkauf von traditionellen Souvenirs, denn in der Stadt werden so viele Souvenirs produziert, dass sie sogar aufs spanische Festland exportiert werden. Von Manacor bis zur Südostküste ist es nicht mehr weit, und somit ein Besuch der Coves del Drac nicht mehr fern. (dk/ap)
Natur allgemein
Die meisten Menschen denken bei dem Wort Mallorca an Tourismus und nicht an Natur. Doch spätestens nachdem in den achtziger Jahren die ersten negativen Begleiterscheinungen des Massentourismus auftraten, haben die Mallorquiner damit begonnen, die Natur ihrer Heimat zu schützen.Mittlerweile sind viele Landstriche der Insel als Naturschutzgebiete ausgewiesen, so dass man optimistisch sein kann, auch in Zukunft noch die vielseitige Natur dieses einmaligen Eilands genießen zu können. Die in aller Welt beliebten Strände Mallorcas sind ebenso vielseitig wie andere Natursehenswürdigkeiten. Von dem über 1000 Meter hohen, wild-zerklüfteten Gebirge mit der eindrucksvollen Schlucht des Torrent de Pareis, bis zu den nordöstlichen Feuchtgebieten im Naturschutzgebiet La Albufera: Auf Mallorca kann der Naturfreund sein grünes Wunder erleben! Schon wenn im Frühjahr die ersten wärmeren Tage anbrechen, begeistert das zarte Farbenspiel blühender Mandelbäume das Auge des Betrachters. Doch selbst in völliger Dunkelheit trifft man auf der Baleareninsel auf eine sehenswerte Natur: Die Coves del Drac sollte man auf gar keinen Fall verpassen! Rau und imposant ist die Natur am Cap de Formentor, lieblich und anmutig in der Reserva del Galatzo. Die Bootsfahrt zur vorgelagerten Pirateninsel Isla Dragonera ist nicht nur ein erlebnisreicher Tagesausflug, sondern auch ein lohnenswertes Naturerlebnis mit geschichtsträchtigem Hintergrund. (dk/ap)
Aktivurlaub allgemein
Sport und Unternehmungen gehören zu einem gelungenen Urlaub. Von den vielfältigen Freizeitangeboten der Balearen-Insel wird niemand enttäuscht werden. Unberührte, von der natürlichen Vegetation verzauberte Wege und Pfade laden zu ausgedehnten Wanderungen ein, und regelmäßig werden Radtouren durch die verschiedenen Regionen Mallorcas organisiert. Auch allein kann man ohne Probleme die unbekannte Vielfältigkeit der Insel per Rad entdecken. Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen möchte, kann sogar zu einer Ballonfahrt abheben und einen grandiosen Blick von oben auf die Insel werfen. (dk/ap)
Golf
Für Golfer ist Mallorca ein Paradies. Vor allem im Norden der Südostküste und rund um Palma liegen die landschaftlich wie spielerisch attraktiven Golfanlagen.Von den dreizehn Plätzen der Insel sind zwölf öffentlich zugänglich. Man benötigt keine Mitgliedschaft in einem Golfclub und kann sich die Ausrüstung vor Ort ausleihen. Auch Anfänger erhalten die Chance, diese technisch anspruchsvolle Sportart einfach einmal auszuprobieren. Wer sich für umfangreiche Hintergrundinformationen interessiert, sollte sich auf der Insel den Balearic Golf Guide kaufen, der auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Die paradiesischen Greens werden hier in all ihren sehenswerten Einzelheiten beschrieben. In Palma Nova kommen selbst die kleinsten Golfer auf ihre Kosten. Kinder aus golfbegeisterten Familien werden spätestens bei einem Besuch von Golf Fantasia verstehen, warum ihre Eltern vom Putten so begeistert sind. Die herrliche Minigolfanlage bezaubert die Kleinen durch aufregende Fantasiemotive und eine abenteuerliche Landschaftsgestaltung. (dk/ap)
Radfahren
Mallorca zählt zu den beliebtesten Radsportgebieten Europas, jährlich kommen rund 30.000 Radsportler auf die Insel. Vom untrainierten Urlaubsradler bis zum Radprofi, findet hier jeder eine geeignete Strecke.Auch Profis wie Jan Ullrich wissen die Vorzüge der Fahrradinsel zu schätzen und bereiten sich jedes Frühjahr im steilen Nordwesten auf die kommende Radsportsaison vor. Als Durchschnittsradler sollte man lieber über die schönen, wenig befahrenen und dennoch asphaltierten Wege im Inselinneren radeln. Gute Strecken gibt es vor allem an der Südostküste, wo man in nahezu jedem Ort Räder ausleihen kann. In den Touristenzentren bekommt man mit etwas Glück sogar noch einen der beliebten Viersitzer, mit dem sich die ganze Familie auf eine lustige Pedalexkursion begeben kann. Wer einen ausgiebigen Radler-Urlaub plant, sollte sein eigenes Rad mitbringen. Die Leihgebühren sind oft überteuert und viele Fluggesellschaften haben sich mittlerweile auch auf Fahrradurlauber eingestellt. Der fahrbare Untersatz wird sehr günstig oder sogar kostenlos transportiert. Man sollte allerdings daran denken, das Rad vorher als Sondergepäck anzumelden. (dk/ap)
Reiten
Reiterferien auf Mallorca sind großartig! Welcher Pferdefreund träumt nicht davon, einmal im schnittigen Galopp über weite, weiße Strände zu galoppieren? Auf der Balearen-Insel ist dies beispielsweise zwischen Alcúdia und Can Picafort am Strand von Playa Muro möglich. Dort und in etlichen weiteren Orten können Pferde stunden- oder tageweise ausgeliehen werden. Anfängern werden in den Ranchos oder Club Hipicos Reitstunden angeboten. Etwas sattelfestere Urlauber können an geführten, manchmal mehrtägigen Inseltouren teilnehmen. Mit Zelt und hinreichender Verpflegung im Gepäck ist ein solcher Reitausflug durch die weitläufigen Flächen der Es Pla und hinauf in das nordwestliche Hochland des Tramuntana-Gebirges ein unvergessliches Abenteuer. Am Wochenende lohnt sich ein Besuch der Trab- und Galopprennen in Palma oder in Manacor an der Südostküste. (dk/ap)
Sport
Sportbegeisterte finden auf Mallorca optimale Bedingungen vor. Das angenehme mediterrane Klima erlaubt fast das ganze Jahr über Outdoor-Aktivitäten. Viele Biker und Golfer reisen eigens zur Ausübung ihres Lieblingssports auf die Insel. Wassersportlern bietet die 550 Kilometer lange Küste alles, was das Herz begehrt. Das Landesinnere ist landschaftlich so abwechslungsreich, dass auch bei passionierten Reitern und Wanderern keine Wünsche offen bleiben. Passive Sportler sollten sich ein Heimspiel des Fußballclubs Real Mallorca ansehen, der in der prominenten spanischen Topliga spielt. (dk/ap)
Wandern
Die landschaftliche Vielfalt macht Mallorca zu einem begehrten Reiseziel für Wanderer. Kaum eine andere Region Europas bietet auf so kleinem Raum eine so vielfältige Landschaft.Von einer erholsamen Tour entlang der ausgedehnten Strände, bis hin zur alpinen Gebirgswanderung im wilden Nordwesten der Insel, auf Mallorca findet jeder seine ganz persönliche Lieblingsroute. Ein Spaziergang durch das vogelreiche Feuchtgebiet La Albufera ist bezaubernd und auch Anfängern zu empfehlen. Wer es etwas anspruchsvoller mag, sollte zum Cap de Formentor wandern, das mit einem spektakulären Ausblick lockt. Der alte Küstenpfad von Deià nach Sóller und die im Februar blühende zentrale Ebene Mallorcas verwöhnen das Auge auf einzigartige Weise, ohne die Kondition ernsthaft auf die Probe zu stellen. Wer eine sportliche Herausforderung sucht, sollte in den trockenen Sommermonaten die gewaltige Schlucht des Torrent de Pareis durchlaufen. Wem das Wandern auf Schusters Rappen nicht schnell genug geht, kann die mallorquinische Naturlandschaft natürlich auch auf dem Rücken eines echten Schimmels erkunden! (dk/ap)
Wassersport
Segeln, Surfen, Tauchen, Wasserski, Jetski: Was will man Meer? Mallorca bietet den Freunden des Wassersports ein überwältigendes Angebot.An allen größeren Stränden kann man sich die notwendigen Ausrüstungsgegenstände leihen und umgehend das nasse Vergnügen genießen. Wer über einen entsprechenden Segelschein verfügt, kann eine Yacht mieten und in See stechen, um eines der beliebtesten Segelreviere des Mittelmeeres zu erkunden. Surfer finden in den Buchten von Pollença und Alcúdia fast immer günstige Winde. Die große Bucht von Palma eignet sich ebenfalls zum Surfen, ist aber deutlich belebter und zwingt zu so manchem Ausweichmanöver. An der Südwestspitze Mallorcas liegt eines der schönsten Tauchreviere. Von Port d'Andratx bis zur vorgelagerten Isla Dragonera taucht man in eine fantastische Unterwasserwelt, die mit ausgefallenen Felsformationen und einem alten Schiffswrack Abenteuer verspricht. Hier wie auch an der Südostküste, finden sich etliche Tauchschulen, die Ausrüstungen verleihen und Anfänger ins Wasser führen. (dk/ap)
Essen und Trinken auf Mallorca
Beim Stichwort Mallorca denkt man nicht unbedingt an kulinarischer Köstlichkeiten, sondern eher an Eisbein mit Sauerkraut und Sangria aus Eimern. Die Hotels haben sich auf Deutsche und Briten eingestellt und bewirten ihre Gäste tatsächlich mit den typischen Speisen des jeweiligen Herkunftslandes.Dennoch kann man mallorquinische Köstlichkeiten auf der Insel kennen lernen und genießen. In den Küstenorten findet man viele gute Fischrestaurants. Bei einem Besuch des Inselinneren sollte man es sich nicht entgehen lassen, einige landestypische Gerichte zu probieren. Conejo con Cebolla, Kaninchen mit Zwiebeln, ist ebenso empfehlenswert wie das beliebte gegrillte Spanferkel, Pocella. Dazu trinkt man wahlweise einen mallorquinischen Vino Tinto oder Blanco und beschließt die Mahlzeit mit einem köstlichen Dessert. Der gato d'ametella, ein Mandelkuchen, ist als Nachspeise überaus beliebt. Mandeln sind eines der wichtigsten Landwirtschaftsprodukte und erinnert als agrarkulturelle Hinterlassenschaft der Araber ebenso an die Geschichte der Insel, wie der Palo, ein dunkler Johannesbrot-Likör. Wer das Städtchen Sóller besucht, sollte einen zumo de naranja natural trinken, einen frisch gepressten Orangensaft, denn hier sind die Früchte besonders sonnenverwöhnt und wohlschmeckend. (dk/ap)
Alcúdia
Die mit einer sehenswerten und gut erhaltenen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert umgebene Stadt Alcúdia ist eine der ältesten Siedlungen Mallorcas. Neben einigen Resten der prähistorischen mallorquinischen Talayot-Kultur, zeugen vor allem die Funde aus römischer Zeit von der historischen Bedeutung Alcúdias. Die ausgegrabenen Gebäude und Straßenzüge einer mehr als 2000 Jahre alten römischen Siedlung sind ebenso beachtenswert wie das römische Theater. In einem Museum können die interessantesten Fundstücke besichtigt werden. Eine unverbaute Innenstadt mit vielen netten Cafés und Bars macht den Aufenthalt zum entspannenden Vergnügen. Schnell gelangt man an die schönen Strände der Badia de Alcúdia oder Badia de Pollença. Die belebten Strandabschnitte bei Port de Alcúdia und Can Picafort ermöglichen alle denkbaren Wassersportarten, doch auch der Ruhebedürftige findet an den weitläufigen Buchten ein stilles Plätzchen. Mit dem Albufera Naturpark oder dem überwältigenden Cap de Formentor befinden sich lohnenswerte Ausflugsziele in der Nähe. (dk/ap)
Ballonfahrt über Mallorca
Mit feurigem Fauchen steigt der Weidenkorb in luftige Höhen und beschert seinen Insassen ein unvergessliches Erlebnis. Eine Ballonfahrt über Mallorca gehört zu den exklusivsten Abenteuern, an das man sich noch lange erinnern wird.Aus 800 Metern Höhe kann man mit etwas Glück und klarer Sicht bis nach Menorca blicken. Nur die grandiosen Gipfel im Nordwesten der Insel sind noch höher als der Ballon, doch wen stört das schon, wenn er durch die erhabene Stille des mallorquinischen Himmels schweben und die Insel aus dieser einzigartigen Perspektive betrachten kann. Eine Ballonfahrt beginnt normalerweise in den frühen Morgenstunden, wenn die Sicht noch klar ist und die aufgehende Sonne die Insel in einem besonders schönen Licht erscheinen lässt. Die Startplätze wechseln je nach Windrichtung, es gibt organisierte Transfers aus vielen größeren Städten Mallorcas. So kann man sich etwa aus dem belebten Cala Millor an der Südostküste oder von Palma de Mallorca sowie Paguera im prominenten Südwesten abholen lassen. (dk/ap)
Deià
Das winzige romantische Bergdorf an der Nordwestküste Mallorcas wirkt trotz seiner Einwohnerzahl von nur knapp 600 Menschen kosmopolitisch.Es gibt in Deià mehrere Kunstgalerien, die täglich von unzähligen Touristen besucht werden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts suchen viele Künstler und solche, die es werden wollen, hier nach der kreativen Inspiration. Wer sich die Muße gönnt, bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang vor imposanter Bergkulisse zu genießen, muss einfach ins Schwärmen geraten. Von Deià aus, führt ein ziemlich steiler, schmaler Abstieg hinunter zur bezaubernden Cala Deià. Der kleine Hafen verfügt über einen kleinen, aber hinreißend romantischen Strand. Wer durch den Abstieg auf den Geschmack gekommen ist, dem sei eine Wanderung entlang des Küstenpfades von Deià nach Sóller empfohlen. Der Ausblick aufs Meer ist herrlich. (dk/ap)
Es Pla: Die zentrale Insel-Ebene
Das Hinterland der Insel wird durch die Llanura del Centro, die zentrale Ebene - auch Es Pla genannte - bestimmt. Das Gebiet ist von einem vornehmlich landwirtschaftlichen und stark dörflichen Charakter geprägt. Weitläufige Getreidefelder, das Weinanbaugebiet um Binissalem, die vielen Mandelbäume, für deren Blüte Mallorca berühmt ist, und die großen Obstplantagen, gehören zum Landschaftsbild.Zahlreiche Klöster und Wallfahrtsorte, sowie viele kleinere Ortschaften liegen auf den weithin sichtbaren Erhebungen und ragen stolz aus der Ebene hervor. Einsame Fincas wachen über die weiten Ackerflächen und sind heute vielbegehrte Immobilien-Objekte, denn immer mehr ausländische Privatinvestoren suchen in der Abgeschiedenheit dieses Landstrichs einen Ort der Ruhe. Die Heimat des schwarzen Mallorca-Schweins ist ideal für ausgedehnte Radtouren und mehrtägige Wanderungen zu Pferd. In den größeren Städten der Ebene dominiert vor allem das traditionelle Handwerk, so dass man hier etwa bei einem Besuch von Inca oder Manacor gute Gelegenheiten zum Souvenirkauf findet. Die als Wahrzeichen der Insel geltenden, malerischen Windmühlen findet man vorwiegend im Norden der Ebene um La Puebla, zwischen Palma und Algaida sowie im Südwesten bei Campos del Puerto. (dk/ap)
Freizeitparks
Ein gutes Dutzend Freizeit- und Erlebnisparks garantiert kindgerechte Kurzweil. Zwischen Porto Cristo und Porto Colom liegt an der Südostküste die spannende Reserva Africana.Das 40 Hektar große Freigelände kann mit dem PKW oder einem Safari-Bus durchquert werden. Exotische Tiere wie Giraffen, Antilopen, Zebras und Elefanten sorgen für abenteuerliche Eindrücke und ein unvergessliches Erlebnis. Ganz in der Nähe liegen die sehenswerten Coves del Drac, eine Tropfsteinhöhle, deren Besuch einen schönen Urlaubstag abrundet. Im Marineland bei Magaluf in der Bucht von Palma, kann man das größte Delphinarium der Insel besuchen. Wer lieber selbst ins kühle Nass steigt und dabei ein Maximum an Spaß und Abenteuer sucht, der sollte die Strände verlassen und einen der zahlreichen Wasserparks aufsuchen. Die meisten Wasserrutschen, Planschbecken, Spielwiesen und Showeinlagen findet man in der Agua-City bei El Arenal, doch auch in weniger zentralen Regionen, wie etwa bei Alcúdia, locken schöne Wasserparks. (dk/ap)
Glasbodenboote
Die Ausflugsboote gewähren Einblicke in die überwältigende Unterwasserwelt der mallorquinischen Küste. Fahrten mit dem Glasbodenboot erfreuen sich daher großer Beliebtheit und werden in vielen größeren Urlaubsorten angeboten.Besonders reiz- und eindrucksvoll ist der Start von Paguera aus. Dieser felsige und buchtenreiche Teil der Südwestküste ist für seine Unterwasserwelt mit den verschiedensten Tier- und Pflanzenarten bekannt und auch bei Tauchern sehr beliebt. An der Nordostküste ist die Route von Port de Pollença zum Cap de Formentor sehr beliebt. Die mehr als 200 Meter steil aufragenden Felsen bilden eine gigantische Kulisse, sowohl über als auch unter Wasser. (dk/ap)
Nachtleben und Trubel
Wenn das Abendrot im Meer verglüht, geht vielerorts die Partysonne auf. Mallorca ist als die Feten-Insel bekannt: Trinken, Tanzen, Feiern - ohne Grenzen!Die Bucht von Palma ist Mallorcas zentrale Partymeile. Von El Arenal über Palma bis Magaluf versucht eine Disco die andere zu übertrumpfen. Ob Bar, Nachtclub, Spielcasino oder Erotikshow, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Während sich im Ballermann 6 und im Oberbayern die Masse der Touristen tummelt, trifft sich im La Mola in Port d'Andratx die Prominenz. Als besondere Herausforderung für Partygänger gelten die so genannten Royal-Night-Parties. An der Playa de Palma wird man häufig von aufdringlichen Tiqueteros angesprochen, die Eintrittskarten zu solch einem Event verkaufen. Vorsicht: das sind Feierlichkeiten, die nicht nach jedermanns Geschmack sind. Für 30-60 € wird man zu einer eigens präparierten Finca im Landesinneren gefahren, wo man den ganzen Tag mit Essen und maßlosem Trinken verbringt. Doch auf Mallorca kann man auch anderen Abendvergnügungen nachgehen. Die ausschließlich auf Parties abzielenden Zentren sind nur an der Südwest- und Südostküste zu finden. Rund um Alcúdia gibt es viele Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche nächtliche Freizeitgestaltung. Gepflegte Restaurants und einladende Bars findet man hier ebenso wie im malerischen Deià. (dk/ap)
Pollença
Schon die Römer hatten sich in die Region um Pollença verliebt. Die gut erhaltene Puente Romano, eine römische Brücke, ist ein sehenswertes Zeugnis dieser Epoche. Der Landstrich zwischen Pollença und Alcúdia liegt im Schutz der aufsteigenden Sierra del Norte und zählt zu den wärmsten Mallorcas.Schmale, verwinkelte Gassen machen den speziellen Liebreiz der Stadt an der Nordostküste aus. Viele ansehnliche Bürgerhäuser, die im 18. und 19. Jahrhundert nach italienischem Vorbild erbaut wurden, prägen das Bild der Stadt. Die landschaftlichen Vorzüge, wie die Nähe zu kilometerlangen feinsandigen Stränden und die vielen Sportangebote machen diese Region zu einem der schönsten Feriengebiete der Insel. Wassersportler können sich nach Herzenslust vergnügen. Neben dem Golfclub Pollença, der Gelegenheit zum gepflegten Spiel bietet, gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Abgesehen von verschiedensten Wanderrouten, bietet sich auch eine Fahrt zum Cap de Formentor an. Wer reiten oder radeln möchte, findet hier ebenfalls günstige Voraussetzungen. (dk/ap)
Port d'Andratx
Eine Bucht, umgeben von hoch aufsteigenden, grünen Bergketten bildet den einmaligen Naturhafen von Andratx. Fischer gibt es schon lange nicht mehr, denn die Prominenz hat sich hier niedergelassen und die Grundstückspreise in unerschwingliche Höhen getrieben.Eine Villa ist größer, prächtiger und vor allem teurer als die nächste. Ein Ende der exklusiven Bautätigkeit ist nicht abzusehen. Im Hafen liegen die luxuriösesten Yachten, und die Geschäfte rund um die Promenade sind chic und teuer. Ein Besuch dieses Inselfleckens lohnt sich aber nicht nur wegen der exklusiven Stadtatmosphäre und den eleganten Shopping-Möglichkeiten. Für Naturfreunde ist die fruchtbare Ebene um Andratx ist ein vielversprechendes Wandergebiet. An der Küste findet man beste Tauchreviere und den legendären Sonnenuntergang am malerischen Cap de la Mola sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Einer der beliebtesten Golfplätze Mallorcas und die Nähe zur Reserva del Galatzo, sorgen für ein umfassendes Freizeitangebot. Wer ein ausgelassenes Nachtleben liebt, gelangt über die gut ausgebauten Straßen in kurzer Zeit nach Palma und in die umliegenden Touristenzentren. (dk/ap)
Roter Blitz
Zwischen Palma und Sóller pendelt seit fast 90 Jahren mehrmals täglich eine Schmalspurbahn, die mit zunehmendem Alter immer attraktiver wird. Der Rote Blitz ist für Mallorca-Urlauber inzwischen zu einer Institution geworden. Wer die wunderschöne Nostalgie-Fahrt durch die Ebene von Palma hinauf in das nordwestliche Bergland nicht erlebt hat, hat etwas verpasst. Einst diente die 1912 von Siemens-Schuckert erbaute Bahn dazu, die reiche Orangenernte von Sóller nach Palma zu transportieren. Heute fahren die Besucher der Insel in die umgekehrte Richtung. Der Rote Blitz gehört zu den seltenen Beispielen eines geglückten Übergangs von der Industrie- zur Tourismuswirtschaft. Durch viele verträumte Tunnel rattert die Schmalspurbahn aus der weiten Ebene von Palma hinauf in das eindrucksvolle Bergland der Sierra del Norte, bis sie schließlich im muschelförmigen Gartental von Sóller ankommt. (dk/ap)
Klöster
Mit der christlichen Rückeroberung Mallorcas im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts endete die dreihundertjährige Araberherrschaft. Bereits wenige Monate nach dem Sieg über die Mauren legte man am 31.12.1229 den Grundstein zur berühmten Kathedrale von Palma, La Seo. Die Wiederbelebung des Christentums wurde in den folgenden Jahrzehnten durch etliche Klostergründungen unterstützt.Auf der gesamten Insel sind rund 60 Klöster verteilt. In meist sehr reizvoller Landschaft gelegen, sind viele Klöster begehrte Ausflugsziele und eine willkommene Abwechslung zum Ausspannen am Strand. Längst dienen nicht mehr alle Einsiedeleien ihrer ursprünglichen Bestimmung, wie beispielsweise das Karthäuser-Kloster im schönen Valldemossa. Zu den besonders sehenswerten Zielen gehört sicherlich der Puig de Randa im Südosten der großen mallorquinischen Ebene. Wenige Kilometer nördlich von Llucmajor erhebt sich das majestätische Hochplateau mehr als 500 Meter über die Ebene. Auf dem Plateau können gleich drei der berühmtesten Klöster Mallorcas besichtigt werden. Das traditionelle Kloster Monestir de Lluc liegt fast ebenso hoch, befindet sich aber in einem wunderschönen Talkessel des mächtigen Tramuntana-Gebirges im Nordwesten. Der Legende nach wurde an der Stelle, an der das Kloster errichtet wurde, die Statue der so genannten Moreneta, gefunden. Die schwarze Jungfrau gilt als Schutzpatronin der Insel und wird dementsprechend verehrt. Nach dem Besuch des Monestir de Lluc ist die Fahrt zur nahegelegenen Mündung des Torrent de Pareis ein weiterer Höhepunkt. Von Pollença aus lohnt sich die Wanderung zum ebenfalls sagenumwobenen Santuari de Nostra Senyora de Puig. Der ungefähr eine Stunde dauernde Aufstieg ist zwar mühsam, wird aber mit einer fabelhaften Aussicht über die nordöstliche Küstenlinie belohnt. (dk/ap)
Kultur & Geschichte
Mallorca blickt auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurück. Römer, Araber, Festland-Spanier und viele andere haben sich schon immer für die strategisch günstige und äußerst reizvolle Insel interessiert. Die Spuren, die sie dabei hinterlassen haben, machen Mallorca heute zu einem begehrten Ziel für Kulturinteressierte.In Alcúdia und im bezaubernden Pollença kann man sich in die Zeit der römischen Besatzung zurückversetzt fühlen. Die eindrucksvolle architektonische Hinterlassenschaft zeugt noch heute von der antiken Vormachtstellung Roms. An die Zeit der arabischen Herrschaft erinnern vor allem zahlreiche Ortsnamen. Der Name der Zitrus-Stadt Sóller geht beispielsweise auf den arabischen Ausdruck für Muschel zurück. Wie eine Muschel liegt das halbkreisförmige Sóller zu Füßen des Tramuntana-Gebirges. Die auf Mallorca verstreut erbauten Klöster dokumentieren schließlich den Sieg des Christentums. Meist idyllisch gelegen laden sie zu lohnenswerten Besuchen ein. Mallorca war schon immer ein Anziehungspunkt für Künstler. Einer der bekanntesten und schönsten Künstlerorte befindet sich an der Nordwestküste. Frédéric Chopin und George Sand verbrachten den Winter 1838/39 in Valldemossa und schufen hier einige ihrer weltberühmten Kunstwerke. Das eindrucksvolle kulturelle und geistige Zentrum Palma de Mallorca ist für Kulturinteressierte ein Traum. Verschiedenste Museen und Galerien, sowie Bauwerke der unterschiedlichsten Epochen verführen den Urlauber zu ausgiebigen Besichtigungs-Rundgängen. (dk/ap)
Palma de Mallorca
Die Inselmetropole an der Südwestküste hat dem Besucher einiges zu bieten: Geschichte und Kultur pur. Imposante Architekturdenkmäler geben der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht und begleiten den Besucher auf seinem Weg durch die Historie. Im Zentrum der Stadt thront der Almudaina-Palast. Der einstige Herrschaftssitz der arabischen Besatzer, der im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Umbauten erfuhr, ist noch heute bei der Prominenz beliebt. Das spanische Königspaar residiert regelmäßig im Palast und empfängt dort die Honoratioren dieser Welt. Der Palast kann aus diesem Grund nur teilweise besichtigt werden, doch es lohnt sich! Direkt gegenüber liegt die über 100 Meter lange und ca. 40 Meter breite Kathedrale Sa Seo. Nach der Rückeroberung durch die Christen ließ König Jaume I. 1230 dieses imposante Gotteshaus errichten und legte damit den Grundstein zu zahlreichen weiteren Sakralbauten auf Mallorca. Aus dem 15. Jahrhundert stammt die Seehandelsbörse, Sa Llotja, an der Hafenpromenade, die als ein Zeugnis der ökonomischen Bedeutung Mallorcas heute wechselnde Kunstausstellungen beherbergt. Wer eine Abkühlung nötig hat, kann sich direkt an den Strand begeben, doch auch das Palma der Stadtverliebten und Nachtschwärmer kann für den nötigen Ausgleich sorgen. (dk/ap)
Sóller
Sóller ist mit 10.000 Einwohnern die größte Stadt an der Nordwestküste, da die felsige Landschaft sonst kaum Raum für Siedlungen zu lässt. Sóller liegt in einer ausgedehnten Talmulde zu Füßen der höchsten mallorquinischen Berge. Palmen, Feigen, Mandeln und Zitruspflanzen wachsen in dem fruchtbaren Tal.Der "Garten Mallorcas" hat den Bewohnern der Stadt einst bescheidene Reichtümer beschert. In der Altstadt Sòllers sind noch heute einige der architektonisch beachtlichen Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu bestaunen. Nach erfolgter Stadtbesichtigung ist ein Glas frisch gepressten Orangensafts besonders erfrischend. Mit seiner Lage inmitten der imposanten Bergwelt ist Sóller ein beliebter Ausgangsort für Bergwanderungen. Bahnfans sollten die Anreise von Palma aus mit dem "Roten Blitz" antreten, einer alten Eisenbahn, die gemütlich durch die Landschaft rollt. Dass Mallorca einst beliebter Anlaufpunkt für Piraten war, wird dem Besucher in Sóller alljährlich im Mai vor Augen geführt. Dann feiern die Bewohner den Sieg über den Piratenangriff von 1561. Es wird die Schlacht nachgestellt, in der die Bewohner angeblich 1700 türkische Piraten in die Flucht geschlagen haben sollen. Von der Stadt aus kann man mit einer nostalgischen Tram hinunter zum Port de Sóller fahren, wo man zu einem Bootsausflug zur majestätischen Mündung des Torrent de Pareis aufbrechen kann. Wem dies zu anstrengend ist, kann sich auch an den geschützten, aber nicht sehr sauberen Strand legen. (dk/ap)