Bornholm
Bornholm - ein Familienparadies
Für einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub mit Kind und Kegel ist die Ostseeperle Bornholm wie geschaffen. Kinder sind überall gern gesehen und die meisten öffentlichen Gebäude verfügen über einen Wickelraum.Aufregende Bootsfahrten von Gudhjem oder Svaneke aus, betreute Ausritte auf kinderlieben Ponys oder ein Besuch der eindrucksvollen Spaltentäler- den Kleinen wird hier viel geboten! Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Vergnügungsparks von Brændesgårdshaven oder der Bornholmer Trabrennbahn im Almindingen wo an den Wochenenden regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, die die ganze Familie begeistern. Die feinsandigen Strände im Süden bieten sich für ausgelassene Sand-, Strand- und Wasserspiele an und lassen jedes Kinderherz höher schlagen. (dk/ap/ts)
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Verwunschene Wälder, traumhafte Strände, feinsandige Dünen. Bornholm ist für jeden Besucher ein unvergessliches Naturerlebnis.Das weit östlich vom dänischen Mutterland gelegene Bornholm, ist in jeder Hinsicht ein Traumziel und bietet dem Besucher vielerlei Freizeit- möglichkeiten. Die Insel ist der waldreichste Landkreis Dänemarks und überrascht mit zahlreichen Naturbesonderheiten: Auf Bornholm sind nahezu alle skandinavischen Landschaftsformen vertreten. In dieser vielfältigen Naturlandschaft findet man nicht nur viel Ruhe und Raum für einen intensiven Erholungsurlaub, sondern auch für einen abwechslungsreichen und abenteuerlichen Familienurlaub sind die Bedingungen optimal. Wer sich im Urlaub mal wieder so richtig austoben möchten, findet in Bornholm unzählige naturnahe Sportmöglichkeiten. Man kann sich jedoch auch weniger schweißtreibend vergnügen und einfach nur in einem der kleinen, verträumten Städtchen gut essen und trinken gehen. Auch Kulturinteressierte und Geschichtsliebhaber werden in Bornholm auf viele interessante Sehenswürdigkeiten stoßen. Durch seine abgeschiedene, aber strategisch wichtige Lage in der Ostsee, geriet die Insel immer wieder in die Interessenssphären unterschiedlicher Mächte und wurde von den verschiedensten Eroberern besetzt. Dabei hat sich eine eher eigenwillige Kultur und Geschichte herausgebildet, die es sich zu betrachten lohnt. (dk/ap/ts)
Bornholms Norden - Wer die Abwechslung sucht, kommt hier auf seine Kosten
Bornholms Norden bietet dem Urlauber eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten. Die Küste bezaubert durch den schroffen Charme felsiger Steilküsten. Zahlreiche Natur- und Kultursehenswürdigkeiten warten darauf, entdeckt zu werden.Wer im Urlaub naturnahe Abwechslung sucht, ist hier genau richtig. Die Nordspitze der Insel ist ein sehenswerter, massiver Granitfelsen - der so genannte Hammeren. Mit dem widerstandsfähigen Grün der robusten Heide bedeckt, ist er ideal für entspannende Wanderungen. Den Duft des Meeres in der Nase und eine frische Brise im Gesicht, kann man den Blick weit über die zerklüftete Küstenlandschaft und das Meer schweifen lassen. Die auf dem Fels thronende Festung Hammershus war lange Zeit das umstrittene strategische und politische Zentrum Bornholms und ist eines der bedeutendsten historischen Zeugnisse der Insel. Die Nordküste ist ein kleines Paradies für leidenschaftliche Angler. Hier finden sich fast überall gute Angelgründe. Auf Fahrradtouren und Ausritten ins Hinterland lassen sich weitere Höhepunkte einer faszinierenden Landschaft entdecken - beispielsweise das verwunschene Døndalen. Für einen Stadtausflug an der Nordküste empfiehlt sich besonders die Künstlerstadt Gudhjem. Die typisch bunten Bornholmer Häuserfassaden verbinden sich in Gudhjem zu einem idyllischen Panorama. Kein Wunder also, dass sich hier die Künstler des malerischen Eilands versammelten und die so genannte Bornholmer Schule entstand. (dk/ap/ts)
Der Insel-Osten - Nordische Schärenküste südlich mild?!
Im Osten der Insel gibt es ebenso milde, wie wilde Ecken zu entdecken. Das beschauliche Städtchen Svaneke kann den ortsunkundigen Besucher an besonders schönen Sommertagen schon mal ins Grübeln bringen und für kurzfristige Orientierungsprobleme sorgen. Denn wer rechnet schon auf einer skandinavischen Ostseeinsel damit, wie im Süden Europas auf wilden Wein, Maulbeerbäume und Feigen zu treffen? Auf Bornholm ist das möglich! Für Familien mit Kindern ist der Freizeit- und Vergnügungspark Brændesgårdshaven ein besonderer Höhepunkt. Empfehlenswert und abenteuerlich sind auch ausgedehnte Wanderungen ins waldreiche Hinterland zwischen Svaneke und Neksø. Der Paradisbakkerne (Paradieshügel) ist ein urwüchsig-felsenzerfurchtes Waldgebiet, an das sich weiter landeinwärts der Almindingen, das drittgrößte zusammenhängende Waldgebiet Dänemarks, anschließt. Von Svaneke aus kann man täglich mit dem Postschiff zu den vorgelagerten Erbseninseln übersetzen und sich dort auf der Festungsinsel Christiansø um Jahrhunderte zurückversetzt fühlen. Festungen spielten angesichts der strategisch wichtigen Lage Bornholms auf der Insel stets eine herausragende Rolle. Die Bornholmer Rundkirchen sind auf den ersten Blick die ungewöhnlichsten Festungsanlagen. Auf Bornholm sind sie jedoch typisch und gelten als Wahrzeichen der Insel. An der Ostküste ist mit der Østerlarskirke das mächtigste und zugleich älteste dieser wehrhaften Gotteshäuser zu besichtigen. (dk/ap/ts)
Die Südküste Bornholms begeistert durch traumhafte Strände
Für Badenixen und Wasserfreunde aller Art ist der Süden wie geschaffen! Kilometerlange, feine und weiße Sandstrände laden zum Baden, Surfen und Erholen ein.Im Süden der Insel liegt ein Dorado für die Freunde des nassen Elements. Bei täglich neun Sonnenstunden im Sommer kann man hier das unbeschwerte Strandleben genießen. Die imposanten Dünen bei Dueodde laden zu sportlichen Wanderungen ein und geben dem Meer eine unvergleichlich malerische Kulisse, die nicht nur bei Surfern beliebt ist. Der feine Sand des 20 km langen Strandes, gehört fast schon zum historischen Kulturgut Bornholms, denn er war lange Zeit ein Exportschlager der Insel und füllte unzählige Sanduhren im In- und Ausland. So ist es nicht verwunderlich, dass sich einer der schönsten und saubersten Strände Europas auch unter Badeurlaubern herumgesprochen hat. Wer sich nach dem entspannenden Strandvergnügen austoben möchte, kann die 196 Stufen des Leuchtturms von Dueodde hinaufsteigen. Auf der Aussichtsplattform wird man für die Mühe mit einem fantastischen Rundblick belohnt und kann bei klarer Sicht den Blick bis zu 35 km in die Ferne schweifen lassen. Will man nach einem erholsamen Strandaufenthalt seine gesteigerte körperliche und mentale Fitness sogleich unter Beweis stellen, kann man dies auf einer der wunderschönen Golfanlagen in Strandnähe tun - egal mit welchem Handicap. (dk/ap/ts)
Die Westküste - Kultur und Geschichte Bornholms erleben!
Das geschichts- und geschichtenreiche Kulturland können Sie im Westen, nördlich der Inselmetropole Rønne, erleben.Rønne, die bevölkerungs- und museenreichste Stadt der Insel, ist einen Besuch wert. Obwohl hier ein Drittel der Inselbevölkerung wohnt, kann von großstädtischer Geschäftigkeit und Hektik nicht die Rede sein. Liebevoll restaurierte Gebäude und das traditionelle Bornholmer Kunsthandwerk werden ganzjährig gepflegt und sorgen für einen eigenwilligen Charme. Nördlich von Rønne erstreckt sich die touristisch kaum erschlossene Westküste, die im buchstäblichen Sinne eine Kulturlandschaft ist. Für Wanderer sind die dichten Mischwälder mit ihren kobaltblauen, verwunschenen Seen und die saftiggrüne Inselwiesen mit ihrer artenreiche Vogelwelt ein Idyll. Doch was so ursprünglich und natürlich anmutet, ist der Rest einer Industrialisierung im 19. Jahrhundert. An der Westküste wurde bis zum Zweiten Weltkrieg Kohle gefördert und Granit abgebaut. Die Wälder wurden vorbildlich wieder aufgeforstet - in ihnen sollen alle Baumarten Nordeuropas vertreten sein. Hinter den heute so verträumt wirkenden Seen verbergen sich die Abbaugruben von einst. In Halse kann man bei einem Besuch des Røgeri Museums in den Genuss eines frischen "Bornholmers" kommen und die kulinarischen Highlights der Insel kennen lernen. Wer den Küstenabschnitt nördlich von Halse mit dem Rad erfährt, wird zweifellos ein unvergessliches Bornholm-Erlebnis haben: Auf der einen Seite des Weges zeigt sich das raue Meer und auf der anderen, eine nicht minder beeindruckende Steilküste, an der sich kleine Fischerdörfer aneinander reihen. (dk/ap/ts)
Ruhe und Erholung
Für den optimalen Erholungsurlaub empfehlen wir nicht nur unsere eigens dafür ausgewählten Feriendomizile, sondern auch die zahl- und abwechslungsreichen Entspannungs- möglichkeiten, die dem Besucher auf dieser Insel geboten werden. Je nach Lust und Laune können ausgedehnte Wanderungen unternommen und traumhafte Strandlandschaften im Süden der Insel, genossen werden, um, von der magischen Ruhe und Abgeschiedenheit versteckter Spaltentäler umgeben, dem Alltag zu entrücken. Wer seine Erholung eher in der körperlichen Betätigung sucht, findet auf Bornholm vielfältige Sportangebote. Ob Konzentrationsübungen auf dem Golfplatz oder beruhigendes Angeln - auf Bornholm bleibt kein Wunsch offen. Wer den Müßiggang bevorzugt, wird die beschauliche Ruhe der architektonisch reizvollen kleinen Städtchen wie Svaneke genießen. (dk/ap/ts)
Souvenirs und Kunsthandwerk
Die beliebtesten Souvenirs entstammen den Werkstätten der traditionellen Kunsthandwerker und werden heute noch wie damals hergestellt.Das kostspieligste und sperrigste typisch Bornholmer Souvenir ist eine traditionelle Standuhr. Die Entstehungsgeschichte der Bornholmer Uhrenmacherei klingt interessant: Im Jahre 1744 strandete ein Schiff aus Holland in der Nähe von Rønne . Bei der Bergung des Schiffes fanden die Inselbewohner eine Kiste mit 5 Uhren, die in England hergestellt worden waren. Diese Uhren wurden von einheimischen Spinnrockendrechslern wieder repariert. Dabei lernten diese soviel über den Aufbau der Uhren, dass sie selbst nach kurzer Zeit eigene Uhren herstellen konnten. Die ältesten noch erhaltenen Standuhren aus Bornholm sind über 250 Jahre alt. Wer mehr über die Uhrmacherkunst auf Bornholm erfahren möchte, sollte einen Abstecher in die Uhrenabteilung des Bornholmer Museums machen. Will man mit etwas weniger Zusatzgepäck die Heimreise antreten, sollte man sich die Produkte der Bornholmer Glasbläser und Keramikkünstler ansehen. Die traditionsreichste Keramikwerkstadt ist heute die der Familie Hjorth in Rønne, die sich als Bornholmer Keramikmuseum einer besonderen Unterstützung erfreut. Die bekanntesten Glasbläser findet man im architektonisch reizvollen Svaneke, das auch sonst viel zu bieten hat und einen Besuch wert ist. (dk/ap/ts)
Stadtleben allgemein
Hektische Betriebsamkeit, reges Geschäftstreiben und ausschweifende Szene-Partys wird man auf Bornholm nicht finden. Selbst in der Inselmetropole Rønne herrscht allenfalls im Hafen ein annähernd urbanes Tempo.Die kleinen Orte und Städtchen der Insel zeichnen sich vielmehr durch ihre romantische Beschaulichkeit und ein oft überraschend mediterran anmutendes Ambiente aus. Straßencafes säumen die Gassen und Plätze. Das Leben spielt sich bis in den Herbst hinein auf den windgeschützten und vom milden Klima verwöhnten Straßen ab. Bornholm-Urlauber sollten sich insbesondere Gudhjem und Svaneke nicht entgehen lassen. Hier lohnt sich ein Stadtbummel schon allein der typischen Architektur wegen, die mit bunten Farben und gemütlichen Formen den Besucher fasziniert. An Markttagen wird es in den Städten auf Bornholm richtig lebendig. In Rønne ist jeden Mittwoch und Samstag Markt. Aber auch der Markt in Svaneke ist interessant und findet jeden Samstag statt. Natürlich findet man auch noch andere Märkte, Flohmärkte und Trödelbuden auf Bornholm. Erwähnenswert ist der Markt auf dem alten Kutschmacherhof in Halse. Hier werden den Besuchern Freizeitaktivitäten, Unterhaltung und wechselnde Ausstellungen geboten. (dk/ap/ts)
Der Almindingen
Das drittgrößte zusammenhängende Waldgebiet Dänemarks, in dem es sich herrlich wandern und picknicken lässt, ist eine geglückte Renaturierungsmaßnahme, die bereits vor 200 Jahren in Angriff genommen wurde!Im 14. und 15. Jahrhundert haben die Bauern der Insel das waldreiche Hinterland vermehrt als Weideland genutzt. Zudem hatte man das Holz als Brennmaterial verfeuert, von dem besonders viel benötigt wurde, weil die Bornholmer schon damals den gefangenen Fisch gern geräuchert verzehrten. Aus den waldreichen Hügeln wurden so nach und nach öde Heide- und Felsenlandschaften. Der Name des heutigen Naturparadieses geht auf diesen Raubbau zurück. Das Wort Almindingen ist dem deutschen bzw. alemannischen Begriff Allmende verwandt und bedeutet 'gemeinsam genutztes Weideland'. Der Almindingen wurde schon um 1800 vom durchsetzungsstarken Förster Hans Rømer wieder aufgeforstet und ist heute ein wunderschöner Mischwald, in dem man nicht nur viele kleine romantische Seen, sondern auch eine Trabrennbahn finden kann. An den Wochenenden finden hier Pferderennen statt, die äußerst beliebt sind. Man kann seiner Wettleidenschaft nachkommen oder einfach nur die ausgelassene Stimmung genießen, von der sich Groß und Klein gleichermaßen hinreißen lassen. Wer lieber selbst auf dem Pferd sitzen und durch den Wald reiten möchte, dem bietet Bornholm eine Reihe von attraktiven Möglichkeiten. (dk/ap/ts)
Der Hammeren
Hammeren oder Hammerknuden, so nennen die Bornholmer die Nordspitze ihrer Insel. Keine Übersetzung könnte den Charakter der Landspitze treffender bezeichnen.Vom Strand aus erhebt sich ein mächtiger, 74 Meter hoher Granitbuckel, der in den vergangenen Eiszeiten so glatt geschliffen wurde, dass er fast monolithisch anmutet. Das Granitplateau lädt zu ausgedehnten Wanderungen durch die nordische Heidelandschaft ein, auf denen man den Blick weit schweifen lassen kann. Auf den Felsen oberhalb der Steilküste stehend, öffnet sich dem Betrachter ein fantastischer Panoramablick über die meist stille Ostsee und weite Teile der Insel. Unweit des Hammeren thront auf der angrenzenden Felsenküste die majestätische Festung Hammershus, die einen Blick auf die wechselhafte Inselgeschichte gewährt. Von der Nordspitze der Küste folgend, trifft man auf zahlreiche Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit. Bauta- und Runensteine sowie bronzezeitliche Felszeichnungen zeugen von der langen Siedlungsgeschichte der Insel. Døndalen und die Helligdomsklipperne sind weitere Natursehenswürdigkeiten dieser Küste, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. (dk/ap/ts)
Die Strände
Bornholms Strände gehören zu den schönsten Europas. Selbst in den Sommermonaten kann man an den ausgedehnten Stränden zwischen Dueodde und Balka noch ein ruhiges Plätzchen finden. Dafür sorgt nicht nur die Weitläufigkeit der Strände an der Südküste, sondern auch die umweltbewusste Politik der naturverbundenen Inselbewohner. Zwar ist gegenwärtig der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig Bornholms, doch wollen die Bewohner in weiser Voraussicht, eine ungeregelte Urlauberschwemme verhindern. Deshalb darf die tägliche Besucherzahl die Einwohnerzahl von 45.000 Menschen nicht übertreffen. Auf Bornholm gibt es kein einziges Hochhaus und neue Ferienhäuser dürfen nicht mehr gebaut werden. Diese Maßnahmen sorgen nicht nur dafür, dass die Land- und Wasserwelt Bornholms zur intaktesten Europas gehört, sondern auch dafür, dass der Erholungsurlauber selbst in der Hochsaison die gewünschte Ruhe findet. Die Bade- und Wassersportmöglichkeiten, wie das Surfen, sind an den anderen Küstenabschnitten etwas bescheidener. Zwar findet man auch dort hin und wieder eine einladende Badebucht, doch gerade an den Steil- und Schärenküsten sollte man vorsichtig sein, da es hier gefährliche Untiefen und Strömungen gibt. Im Norden finden sich jedoch schöne Tauchreviere für Könner. (dk/ap/ts)
Døndalen
Døndalen, das Donnertal. Schon der Name ist prosaisch und verspricht eine ganz besondere Atmosphäre. Durch tektonische Plattenbewegungen sind auf der Insel schwer zugängliche, so genannte Spaltentäler entstanden, die man vor allem im Norden Bornholms vorfindet.In ihnen hat sich eine ursprüngliche Urwaldvegetation mit zahlreichen Farnen und herrlichen Anemonenteppichen erhalten, die einen geheimnisvollen Zauber ausstrahlen. Das Døndalen ist nur eines der Spaltentäler, allerdings das bekannteste und am stärksten besuchte, da es ein besonders effektvolles Schauspiel bietet. Der mit 22 m höchste Wasserfall Dänemarks stürzt hier zu Tal und sorgt für eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Für Kinder ist dieses Schauspiel ein besonderer Höhepunkt. Etliche andere Täler sind weniger bekannt und sollen es auch bleiben, denn in ihnen findet man eine ganz besondere, eine magische Ruhe, die man sich erst erwandern muss. Ein Besuch des Almindingen, der eine ganz eigene Geschichte hat, sollte man sich nicht entgehen lassen. Eine ganz ungewöhnliche Symbiose von Natur und Kultur findet man bei den Helligdomsklipperne. (dk/ap/ts)
Helligdomsklipperne
Wenige Kilometer nordwestlich der Künstlerstadt Gudhjem befindet sich an der Küste ein seit Jahrhunderten verehrtes Naturheiligtum - die Helligdomsklipperne (Heiligtumsklippen).Bis zu 20 m hohe, mysteriös anmutende Felsnadeln recken sich gen Himmel und sorgen für eine großartige Kulisse. Den schönsten Blick auf diese imposante Naturerscheinung hat man allerdings von der Meerseite aus. Im Hafen von Gudhjem kann man zu entsprechenden Bootsfahrten in See stechen. Die schlanken Felsnadeln sind von einigen Höhlen umgeben, in denen das anrauschende Meerwasser ein orakelndes Flüstern erzeugt. In einer der Höhlen entspringt eine Quelle, deren Wasser seit 1993 durch einen interessanten Neubau strömt. Bornholms Kunstmuseum wurde in die alte Pilgerstätte der Helligdomsklipperne integriert, so dass eine gelungene Kultursymbiose von Kunst und Natur entstand. (dk/ap/ts)
Natur allgemein
Die Naturlandschaft auf Bornholm ist ein ungewöhnlicher geologischer Ausnahmefall. Die Insel ist Teil einer uralten, gigantischen Felsplatte aus Granit und Gneis, die sich weiter über Karelien, Finnland und Schweden erstreckt. Allerdings ist diese Felsplatte im Süden der Insel abgesackt, so dass sich sehr viel jüngere Erdschichten darüber lagern konnten. Im Norden Bornholms zeigt sich die Erde von ihrer ältesten, schroff-steinigsten Seite, während im Süden junge und sanft zum Meer hin absinkende Erdschichten vorherrschen.Zwar ist kein Punkt Bornholms weiter als 15 km von der Küste entfernt, doch trotz ihrer geringen Größe, bietet die Insel eine landschaftliche Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Zum Urgestein der Erde zählt beispielsweise die mächtige Granitspitze im Norden Bornholms, der Hammeren. Typisch für das Hinterland der Nordküste sind auch die urwüchsigen und geheimnisvollen Spaltentäler. Das riesige Waldgebiet in der Mitte der Insel ist dagegen geradezu jugendlich, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht bemerkt. Dieser Wald, der so genannte Almindingen, wurde nämlich erst im 19. Jahrhundert wieder aufgeforstet und ist heute ein wahres Naturparadies. Auf Bornholm wird Naturschutz groß geschrieben. In den letzten Jahrzehnten sind hier zahlreiche interessante Naturreservate eingerichtet worden. Ein unvergleichliches Natur- und Freizeiterlebnis sind natürlich auch die endlosen Strände und imposanten Dünen im Süden der Insel. (dk/ap/ts)
Golf
Golf ist in Dänemark ein Volkssport. Auf Bornholm stehen drei verschiedene Plätze zur Auswahl. Alle Golfplätze sind so angelegt, dass man die Bornholmer Natur mit ihrer Vogel- und Pflanzenwelt hautnah und intensiv erleben kann.Die Plätze sind vom Schwierigkeitsgrad her sowohl für Anfänger als auch für Spieler mit einem guten Handicap geeignet. Man sollte allerdings eine gültige Mitgliedskarte eines Golfclubs vorlegen können. Wer die einmalige Natur Bornholms nicht nur vom wohlgezirkelten Grün aus erleben möchte, dem sei ein Streifzug durch die ausgedehnten Waldgebiete oder ein Besuch der urtümlichen Spaltentäler empfohlen. (dk/ap/ts)
Radfahren
Auch wenn Bornholm fast überall hügelig ist, machen über 200 km eigens für Radfahrer ausgebaute Strecken das Radeln zum Vergnügen. Zum Glück haben die Hügel keinen alpinen Charakter und schließlich folgt ja auch nach jedem mühsamen Anstieg eine rasante Schussfahrt. Wenn man sich dabei noch auf der richtigen Trasse befindet, kann man vergnüglich dahinrollen, auf der einen Seite die Steilküste und auf der anderen das Meer - ein erhebendes Gefühl!Ein Großteil der ausgebauten Radlerstrecke folgt der ehemaligen Eisenbahntrasse, die sich einst über die Insel zog. Entlang der Küste lohnt es sich, auf die häufig winzigen Fischerdörfer zu achten und nach einer Rastmöglichkeit Ausschau zu halten. Mit etwas Glück kommt man gerade zur rechten Zeit und kann die köstlich frischen Bornholmer Fischräuchereien genießen. Auch typisch bunte Städtchen wie Gudhjem oder Svaneke sind als Rastplatz sehr zu empfehlen. (dk/ap/ts)
Reiten
Wunderschöne Feld-, Wald- und Wiesenwege machen Bornholm zu einer beliebten Reitsportinsel. Es gibt viele Reitschulen, bei denen man sich Pferde und Ponys leihen und dann auf eigene Faust das Eiland erkunden kann.Auch für Kinder und Anfänger werden in mehreren Reitschulen geführte Touren angeboten, die zu einem unvergesslichen Erlebnis werden können. Pferdefreunde sollten unbedingt dem Städtchen Svaneke einen Besuch abstatten, denn dort ist eine echte Rarität zu besichtigen. Der städtische Nahverkehr wird in Svaneke durch eine originalgetreue Pferdestraßenbahn aufrecht erhalten. Pferdeliebhaber werden sicher auch einen Renntag auf der Bornholmer Trabrennbahn genießen. (dk/ap/ts)
Sport allgemein
Sportbegeisterten hat Bornholm einiges zu bieten! Die landschaftliche Vielfalt lädt zu ausgedehnten und abwechslungsreichen Radtouren ein. Hoch zu Ross lassen sich viele Teile der Küste und des waldreichen Hinterlandes erkunden. Wer es etwas gemächlicher haben mag und gut zu Fuß ist, dem steht ein Wanderareal von 587 km² zur Verfügung.Die Bornholmer Ostsee ist ein ebenso gutes Angel - wie Surfrevier. Segeln kann man rund um Bornholm allerdings nur, wenn man mit der eigenen Yacht anreist, doch dafür gibt es an einigen Stellen sehenswerte Tauchgebiete. Golf- und Tennisspieler können ihrem Hobby auf mehreren Golf- und Tennisplätze nachgehen. (dk/ap/ts)
Sportangeln
Bornholm ist ganzjährig ein Eldorado für Angler. Der geringe Salzgehalt der Ostsee sorgt dafür, dass die Meeresforellen weiterhin an der Küste aktiv bleiben und im flachen Wasser nach Nahrung suchen.Auf Bornholm existiert zum Glück noch ein sich selbst erhaltender Stamm wilder Meeresforellen. In Verbindung mit der einzigartigen Küste Bornholms ergibt sich ein unvergessliches Angel- und Naturerlebnis. Voraussetzung für dieses Erlebnis ist allerdings, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Um diese Orte zu finden, kann man auf Bornholm an etlichen Anglerführungen teilnehmen. Näheres zu Ausrüstung und Technik für das erfolgreiche Forellenfischen erfahren Sie hier ! Auch viele kleine Seen, vor allem an der Westküste, bieten hervorragende Fischgründe, an denen das Ausharren meist reichlich belohnt wird. In jedem Fall sollten die geltenden Vorschriften berücksichtigt werden. Wem es trotz der hervorragenden Ausgangsbedingungen nicht gelingen sollte, einen dicken Fang mit nach Hause zu bringen, der hat auf der Insel zum Glück fast überall die Möglichkeit, sich mit einem goldbraun-knusprigen Bornholmer zu trösten. (dk/ap/ts)
Surfen
Die herrlichen Strände der ausgedehnten Südküste sind optimale Surfreviere. Nicht nur der Wind stimmt hier fast immer, sondern auch die Kulisse. Vor einer Dünenlandschaft wie aus dem Bilderbuch kann man die Küste entlang surfen und Wind und Wasser genießen. Für Anfänger bietet sich in Balka die Gelegenheit, eine Surfschule zu besuchen und diesen rasanten wie naturnahen Sport zu erlernen. Nach dem Kurs lädt der feinsandige Strand zu einem Sonnenbad ein. Die Nordküste zwischen Sandvig und Allinge ist unter Surffreaks ebenfalls beliebt, doch für Anfänger weniger geeignet. (dk/ap/ts)
Tauchen
Bornholm ist kein typisches Tauchrevier, doch für geübte Taucher soll der Bereich um die Nordspitze hinab bis nach Jons Kapel ein besonders reizvolles Unterwasserrevier sein. Den weniger geübten Urlaubern ist eher zu einem Schnorchelgang an der seichteren Südküste zu raten. Hier kann man anschließend Beachvolleyball spielen oder einfach nur am Strand liegen. (dk/ap/ts)
Tennis
In einigen größeren Städten der Insel, wie Rønne, Sandvig oder Neksø, gibt es Tennisclubs, die auch für Urlauber geöffnet sind und sehr gute Spielbedingungen bieten. Außerdem haben einige Hotels, die vorwiegend an der Ostküste liegen, ihre Plätze für die Allgemeinheit geöffnet. Meist kann man sich die notwendigen Sportgeräte vor Ort ausleihen. Die Plätze sind von unterschiedlicher Beschaffenheit und Qualität, doch insgesamt findet man auf der Insel gute Voraussetzungen zur Ausübung dieses Sports. (dk/ap/ts)
Wandern
Für den Wanderfreund hält die hügelige Ostseeinsel zahllose abwechslungsreiche Wanderstrecken bereit. Als besondere Höhepunkte gelten die Touren durch den Almindingen und auf dem kargen Hammerknuden. Ein Lauf durch die feinsandige Dünenlandschaft der Südküste ist ebenfalls eine herrliche Abwechslung. Der anstrengende Marsch durch den tiefen Sand wird mit einem grandiosen Meerblick belohnt! In den örtlichen Fremdenbüros kann man sich ausgearbeitete Wanderrouten meist kostenlos abholen. Überdies gibt es auch umfassende Informationen darüber, welche geführten Wanderungen gerade angeboten werden. (dk/ap/ts)
Kulinarische Spezialitäten
Das dänische Bier, das in der Landessprache Øl genannt wird, ist ebenso empfehlenswert wie der angeblich inseleigene Aquavit. Wer etwas garantiert nicht Importiertes genießen möchte, sollte sich einige der köstlichen Bornholmer Bonbons aus der Bonbonfabrik in Svaneke besorgen.Geräucherter Ostseefisch gehört in nahezu allen Varianten zu den kulinarischen Spezialitäten der Insel. Doch der "echte Bornholmer" ist und bleibt unübertroffen. Der "Bornholmer" ist ursprünglich kein echter Bornholmer: Er fand seinen Weg auf das Eiland über schottische Söldner, die auf der Festungsinsel Christiansø ihren Dienst taten. Diese räucherten ihren Fisch über dem offenen Schornstein. Der so zubereitete Fisch schmeckte den Bornholmern so gut, dass sie es den Söldnern sofort gleich taten. Einen echten "Bornholmer" filetiert man mit der Hand. Der Hering wird solange gesalzen, bis er trocken ist. Danach wird das überschüssige Salz abgewaschen. Anschließend trocknet der Fisch an der Luft. Dann wird er je nach Gewicht 3 - 4 Stunden über Erlenholz geräuchert. Knusprig, goldbraun, nicht immer einfach zu essen, aber eben typisch Bornholm ist er auch als Mitbringsel geeignet. Den Fisch darf man sich unter Berücksichtigung der Vorschriften auch selber angeln. (dk/ap/ts)
Die Festung Hammershus
Hammershus, die größte Burgruine Nordeuropas, thront auf einem 74 Meter hohen Granitblock, der sich beinahe senkrecht aus dem Meer erhebt.Hammershus wurde in jener Zeit erbaut, als der Erzbischof von Lund und der dänische König um den Besitz von Bornholm stritten. Das genaue Jahr der Grundsteinlegung ist jedoch nicht bekannt. 1526 fiel Bornholm für 50 Jahre als Pfand an die Hansestadt Lübeck. In dieser Zeit wurde die Burg zu der heute zu bewundernden Größe ausgebaut. Der Mantelturm wurde erhöht, die Verteidigungsanlagen verstärkt. Als der dänische König 1576 Bornholm wieder einforderte, wurde Hammershus Sitz des dänischen Lehnsherrn. Hammershus war über 500 Jahre das Machtzentrum auf Bornholm. Hier hatten die verschiedenen Machthaber ihren Sitz und beuteten die Inselbewohner teilweise rücksichtslos aus. Deshalb beschleunigten die Einheimischen den Verfall von Hammershus ab der Mitte des 18. Jahrhunderts mit wachsender Begeisterung. Sie entwendeten die Steine der Verteidigungsanlage und erbauten damit andere Gebäude, wie etwa die Hauptwache in Rønne. Schon bald glich Hammershus nur noch einer Ruine. 1822 schritt man endlich ein und stellte die Überreste der Burg unter Denkmalschutz. Heute lädt die Umgebung zu ausgedehnten Wanderungen ein, auf denen man die wundervoll herbe Landschaft der Nordküste entdecken kann. (dk/ap/ts)
Die Museumsinsel Bornholm
Museen in Rønne: Bornholms Museum Wer die Geschichte Bornholms entdecken möchte, sollte auf alle Fälle das Bornholmer Museum in Rønne besuchen. Es besitzt eine große Sammlung prähistorischer Funde, die dem Besucher einen sehr guten Einblick in die kulturelle Entwicklung Bornholms ermöglichen. Die Funde reichen von Goldamuletten über Stubeneinrichtungen hin zu den bekannten Bornholmer Standuhren. Doch nicht nur für Erwachsene ist das Bornholmer Museum ein tolles Erlebnis, auch für Kinder hat es mit seinem alten Spielzeug, historischen Trachten und einem Kaufmannsladen einiges zu bieten. Nach dem Museumsbesuch kann man die gelöste Atmosphäre einfach bei einer Tasse Kaffee oder einem guten Essen im Museumscafe genießen. Verteidigungsmuseum (Forsvarsmuseet) Das Museum befindet sich innerhalb der bis heute nicht vollendeten Festung Galløkken und zeigt eine der größten Uniformsammlungen Dänemarks. Die Festung ist ein Sinnbild für die über Jahrhunderte dauernde Verteidigung gegen Eindringlinge auf Bornholm. Bornholm war aufgrund seiner strategischen Lage in der Ostsee für viele Völker eine interessante Insel. Von hier aus konnte man den gesamten Handel in der Ostsee kontrollieren. Die Rundkirchen der Insel wurden daher zu Festungen ausgebaut. In dem naheliegendem Kanodal sind die alten Kanonen aufgestellt, die auch heute noch zu besonderen Anlässen mit Schwarzpulver gefüllt und abgefeuert werden. Bornholms Keramikmuseum Das Bornholmer Keramikmuseum ist eine "arbeitende Werkstatt", wo man mit erleben kann, wie aus Ton einzigartige Keramik entsteht. Im Bornholmer Keramikmuseum wird noch nach den alten Arbeitsmethoden aus dem Gründungsjahr der Werkstatt 1859 gefertigt. Museen in Gudhjem: Oluf-Høst-Museum Dem bekanntesten Bornholmer Maler wurde in seinem Haus in Gudhjem ein eigenes Museum gewidmet. Gudhjem Museum Das Gebäude des Gudhjem Museums war noch bis 1952 ein Bahnhof. Es gehört zu den schönsten architektonischen Bauten, in dem Künstler aus Gudhjem in wechselnden Ausstellungen ihre Werke präsentieren. Kunstmuseum Bornholm Das erst 1993 eröffnete Kunstmuseum wurde architektonisch in das Naturheiligtum an den Helligdomsklipperne integriert und ist eine gelungene Mischung aus Natur, Kultur und Kunst. Wechselnde Ausstellungen und unregelmäßig stattfindende Konzerte in den hellen, tageslichtdurchfluteten Räumen vor der eindrucksvollen Felskulisse, lassen das Museum zu einem besonderen Erlebnis werden. (dk/ap/ts)
Die Rundkirchen als Wahrzeichen Bornholms
Rundkirchen sind das Wahrzeichen der Insel Bornholm. Sie entstanden zur Verteidigung gegen Piraten und Fremdlinge und erzählen viel von der Geschichte der Stadt. Bornholm ist, aufgrund seiner geographischen Lage inmitten der Ostsee, schon immer eine strategisch wichtige Insel gewesen, um die viele Kriege geführt worden sind.Das Gotteshaus befand sich im Erdgeschoss, im ersten Stock konnten sich Frauen und Kinder vor räuberischen Überfällen schützen, während der zweite Stock nur zur Verteidigung diente. Mit einem umlaufenden Wehrgang, der zahlreiche Verteidigungsöffnungen hatte, boten sie optimale Verteidigungsmöglichkeiten. Die abgebildete Østerlarskirke südlich von Gudhjem, ist das älteste und massivste dieser wehrhaften Gotteshäuser, das sich Kulturinteressierte unbedingt ansehen sollten. Unter den Rundkirchen Bornholms ist auch die Nykirke an der Westküste zu empfehlen. Die kleinste Wehrkirche der Insel ist mit Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert geschmückt. (dk/ap/ts)
Inselmetropole Rønne
Die Inselhauptstadt ist der erste Anlaufpunkt, den die meisten Besucher auf Bornholm kennen lernen. Die Fähren aus Saßnitz und den anderen Ostseehäfen legen hier an.Mit den verwinkelten Straßen, die von üppigen Gärten gesäumt werden, den alten Fachwerkbauten, den Fassaden und Türen in Tuschkastenfarben hat Rønne seinen eigenen, ruhigen Charme. Es lohnt sich, Rønne genauer zu betrachten und eventuell das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Der kulturgeschichtlich Interessierte findet in Rønne drei Museen, in denen man sich der Bornholmer Kultur und Geschichte nähern kann. Südlich der Stadt findet man einige einladende Strände und eine Golfanlage. (dk/ap/ts)
Künstlerstadt Gudhjem
Für das kleine Städtchen Gudhjem mit seinen steilen Gassen steht ein Name: Oluf Høst, den bekanntesten Bornholmer Maler. Zu seinen Ehren wurde 1998 ein nach ihm benanntes Museum in seinem Haus eröffnet. Von hier aus kann man einen wunderschönen Blick auf den Hafen genießen.Gudjhem ist klein, bunt und belebt. Die sehenswert anheimelnde Architektur und das besondere Licht machten diese Stadt nicht nur bei Künstlern beliebt. Die steilen Gassen locken zahlreiche Touristen an, so dass auf den Straßen oft ein reges Treiben und starker Autoverkehr herrscht. Dennoch sollte man sich dieses idyllische Fischerstädtchen nicht entgehen lassen. Das milde Klima lässt Feigen und Thymian wachsen. Es bieten sich gute Gelegenheiten, die kulinarischen Spezialitäten der Insel zu genießen und wer möchte kann auch einige Souvenirs erstehen. Für Groß und Klein ist eine Bootsfahrt entlang der Steilküste bis zu den Helligdomsklipperne ein tolles Erlebnis. Im Juli und August starten diese Fahrten mehrmals täglich vom malerischen Gudhjemer Hafen aus. Im Hinterland südlich von Gudhjem liegt die älteste und mächtigste Rundkirche Bornholms, die Kulturinteressierte auf gar keinen Fall auslassen sollten. (dk/ap/ts)
Svaneke
Svaneke ist mit 1200 Einwohnern die kleinste Stadt Dänemarks und doch versprüht sie einen ganz speziellen Charme. Ihre Fachwerkhäuschen, Maulbeerbäume, Feigen, Walnüsse und üppig blühenden Rosensträucher erstrahlen im malerischen Licht der Ostküste und laden jeden Besucher ein, ein paar Stunden in Svaneke zu verbringen.Erholungssuchende, die sich nach Entspannung und absoluter Ruhe sehnen, fühlen sich hier pudelwohl. Die Uhren scheinen in Svanke einfach stehen geblieben zu sein, denn alles ist langsamer hier. Durch die Gassen des Städtchens rumpelt eine originalgetreue Pferdestraßenbahn, die man zu Fuß bequem überholen könnte. Von einem Straßencafé aus kann man das beschauliche Treiben der Einheimischen und Touristen gut beobachten. An den alten Fachwerkhäusern sieht man, dass Denkmalschutz groß geschrieben wird und sich in Svaneke seit Jahrhunderten scheinbar nichts verändert hat. Es verwundert daher nicht, dass die Stadt schon 1975 die Europamedaille für Denkmalpflege erhielt. Die Werkstätten des ortsansässigen Kunsthandwerks bieten ihre Produkte an, so dass man sie in Form von Souvenirs erwerben kann. In der Umgebung von Svaneke liegt der, insbesondere für Familien mit Kindern, sehr zu empfehlende Vergnügungspark Brændesgårdshaven. Vom Hafen aus kann man zu einer erlebnisreichen Besichtigung der Erbseninseln übersetzen. (dk/ap/ts)
Vergnügungspark Brændesgårdshaven
Der herrlich altmodische, aber deshalb nicht weniger spannende Vergnügungspark von Brændesgårdshaven ist das Traumziel eines jeden Bornholm-Urlaubers unter 15 Jahren.Auf einer Gesamtfläche von 55.000 qm löst eine Attraktion die andere ab: Ein Tierpark, eine moderne Badelandschaft und natürliche Seen, über die man an Seilbahnen hängend hinweggleiten kann, versprechen Abenteuer pur. Die altmodischen handbetriebenen Karussells und fahrbaren Holzautos erfreuen Groß und Klein genauso wie der angegliederte botanische Garten. Doch hat die Ostküste auch in freier Wildbahn einige Natursehenswürdigkeiten zu bieten, die Kinder begeistern werden. (dk/ap/ts)